JA zur Gesamtrevision des kommunalen Richtplans

JA zur Gesamtrevision des kommunalen Richtplans

Bei der Abstimmung zum kommunalen Richtplan zählt jede JA-Stimme.

Wird der kommunale Richtplan am 29. November abgelehnt, wirft dies die wichtige Entwicklung der Veloinfrastruktur in Winterthur weit zurück und künftige Velorouten könnten unwiederbringlich überbaut werden.

Der kommunale Richtplan ist das wichtigste Planungsinstrument für die künftige Entwicklung der Stadt. Er zeigt beispielsweise, wo welche Verkehrswege künftig durchführen, legt Nutzungsschwerpunkte oder die Entwicklung hin zu einer klimagerechten Stadt fest.

Deshalb ist er auch für die künftige Veloinfrastruktur ein zentrales Element. Nur dort, wo heute im Richtplan Velorouten eingetragen sind, können die Achsen langfristig gesichert und realisiert werden. Am 29. November wird in der Stadt Winterthur über den umfassend revidierten kommunalen Richtplan abgestimmt. Dieser ist über mehrere Jahre hinweg in einem demokratischen Prozess mit einer Vielzahl von Interessengruppen erarbeitet worden. Das Stadtparlament hat den Plan im April mit 31 zu 21 Stimmen genehmigt. Nötig ist die Volksabstimmung, weil das rechtsbürgerliche Lager das Referendum dagegen ergriffen hat. Kritisiert wird unter anderem die einseitige Verkehrspolitik mit Einschränkungen für den Autoverkehr.

Veloverkehr fördern – Rückschlag verhindern

Aus Sicht der Velofahrenden sowie mit Blick auf eine klimagerechte Stadtentwicklung setzt der neue kommunale Richtplan aber die richtigen Schwerpunkte. Deshalb engagiert sich Pro Velo Winterthur zusammen mit dem VCS, den Grünen, der GLP, der EVP, der SP sowie weiteren Organisationen auch im JA-Komitee und empfiehlt allen Velofahrenden die Vorlage am 29. November anzunehmen. Nur so wird der künftige Ausbau der Veloinfrastruktur und damit auch eine zukunftsorientierte Mobilität sichergestellt. Bei einem Nein würden diese Ziele um Jahre zurückgeworfen und es besteht sogar das Risiko, dass wichtige Achsen für den Veloverkehr durch private Bauvorhaben blockiert werden könnten. Denn diese lassen sich teilweise nur mithilfe der Einträge im Richtplan sichern.

Weil der kommunale Richtplan für die künftige Veloinfrastruktur von grosser Wichtigkeit ist, hat sich Pro Velo bei der Erarbeitung stark engagiert und es – zusammen mit verschiedenen Mitgliedern des Parlaments – geschafft, wichtige Ergänzungen für den Veloverkehr eintragen zu lassen. Einige davon wurden sogar als überkommunal bedeutend eingestuft und müssen von der Stadt bei der nächsten Revision des regionalen Richtplans entsprechend beantragt werden. Zu den erfolgreichen Verbesserungen von Pro Velo gehören beispielsweise eine Zufahrt zum Esse-Parkhaus am Bahnhof aus Richtung Veltheim oder die Aufnahme der Weststrasse in Wülflingen und der Bettenstrasse in Veltheim in den Richtplan als Teile des kommunalen Velowegnetzes.

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