Memorial Ride für Horia

Memorial Ride für Horia

Gedenkfahrt für Horia am Sonntag, 10. Mai

2021 wurde Horia Cretescu bei Hausen am Albis zu Tode gefahren. Nun kommt der Fall endlich vor Gericht – darum rufen wir zur Gedenkfahrt.

Der Fall von Horia Cretescu erschüttert: Zum Überholen wich ein Autofahrer bei Hausen am Albis in die Gegenspur aus, obwohl Horia auf dem Velo aus der Gegenrichtung unterwegs war. Der 26-Jährige überlebte den frontalen Zusammenprall nicht. Bis heute gibt es kein Urteil, der beschuldigte Fahrer darf weiterhin Auto fahren. Für Horias Mutter ist diese Situation kaum erträglich – sie kämpft seit fünf Jahren für Aufklärung und Gerechtigkeit.

Der eindrückliche Artikel von Beat Metzler im «Tages-Anzeiger» beleuchtet den Fall und die Perspektive von Horias Mutter im Detail – ein lesenswerter Einblick in ein Verfahren, das viele Fragen offenlässt.

Silent Ride für Horia am Sonntag, 10. Mai

Kurz nach dem Unfall hat sich die Mutter von Horia an Pro Velo gewandt und uns um Unterstützung gebeten. Die bevorstehende Gedenkfahrt organisieren wir deshalb in enger Abstimmung mit ihr und mit ihrer ausdrücklichen Einwilligung.

Die Gerichtsverhandlung findet am Dienstag, 12. Mai statt. Zwei Tage zuvor, am Sonntag, 10. Mai – am Muttertag – setzen wir gemeinsam ein Zeichen.

Wir treffen uns um 10 Uhr bei der Tramhaltestelle Triemli und fahren gemeinsam zur Unfallstelle bei Hausen am Albis.

Der Silent Ride ist ein stilles Gedenken – und zugleich ein Aufruf für mehr Sicherheit und Gerechtigkeit im Strassenverkehr.

Wir treffen voraussichtlich zwischen 11.30 und 12 Uhr an der Unfallstelle ein. Wer vor Ort dazustossen möchte, findet die besagte Stelle hier

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Andrea Freiermuth

Leiterin Kommunikation & Events bei Pro Velo Kanton Zürich

2 Comments

  1. Susanne

    Weshalb übernimmt ProVelo diesen autozentrierten Naturkatastrophen-Szenario und Velo-Mitschuld-Unfallspeak
    “wurde von einem Auto frontal erfasst und tödlich verletzt”?
    Dahinter steckt keine Naturkatastrophe, sondern ein Mensch in einer rollenden Waffe. Das was auf der Strasse passiert ist nicht dasselbe wie was in Brienz oder Blatten passierte.

    Es gäbe deutlich klarere Worte, diesen Todesfall neutraler zu benennen ohne Gaspedalfraktions-Wischiwasche wie z.B. “Der Autofahrer wich auf die Fahrspur des Velofahrers aus für ein Überholmanöver, wo der korrekt fahrende Velofahrer den frontalen Zusammenprall nicht überlebte”.
    Oder
    “Zum Überholen wich der Autofahrer in die Gegenspur aus, obwohl darauf ein Velofahrer aus der Gegenrichtung unterwegs war. Der überlebte den frontalen Zusammenprall nicht.”

    Reply
    • Andrea Freiermuth

      Hoi Susanne, du hast absolut recht. Wir übernehmen deinen Vorschlag gerne – hier haben wir zu schnell gearbeitet und dabei zu wenig gedacht.

      Reply

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