OBike Test – der Selbstversuch

OBike Test – der Selbstversuch

Pro Velo hat die überall in Zürich rumstehenden OBikes getestet.

Hier das Resultat unseres Selbstversuchs:

Download, Anmeldung und Hinterlegung der Kaution (130.–) klappen problemlos.

 

  • Bike 1, Kornhausstrasse: Ist nicht da, wo es die App anzeigt.
  • Bike 2, Kronenstrasse: Auch dieses Bike lässt sich nicht mit tragbarem Suchaufwand finden
  • Bike 3, Kornhausbrücke: Entriegelung klappt nicht.
  • Bike 4, Oberer Letten: Das Bike lässt sich entriegeln, knirscht und knarscht beim Fahren aber grauenhaft. Ausserdem kann man mit den Bremsen bestenfalls entschleunigen, nicht aber bremsen.
  • Bike 5, HB Nord: Entriegelung klappt nicht.
  • Bike 6, HB Süd: Entriegelung funktioniert, aber der Lenker steht schief und das hintere Schutzblech scheppert über den Asphalt.
  • Bike 7, Lagerstrasse: Entriegelung klappt nicht.
    Bike 8, Lagerstrasse: Funktioniert alles, bis auf einige seltsame Knack- und Schleifgeräusche, die jedoch die Funktionalität nicht beeinträchtigen, mich also nicht weiter interessieren.
  • Das Fahren: Das Bike ist definitiv nicht für Menschen über 1,85 m Körpergrösse gemacht. Bergauf über die Kornhausbrücke komme ich ziemlich ins Schwitzen und muss schon bald aus dem Sattel. Auch geradeaus macht es wenig Spass, was aber mindestens zum Teil an der kleinen Rahmengrösse liegt.

 Fazit

  • Wer’s pressant hat und wessen Ziel nicht weit entfernt ist, ist wohl häufig zu Fuss schneller als mit einem OBike.
  • Wer einfach mal bitzli rumgondeln will und keine Ansprüche stellt, ist mit OBike nicht schlecht bedient.
  • Alle anderen nehmen am besten das eigene Velo. Oder kaufen sich eins, z. B. an der Velobörse auf dem Helvetiaplatz.

Über den Autor

Dave Durner

Geschäftsführer bei Pro Velo Kanton Zürich

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