Leider kein Aprilscherz Ð die ZŸrcher AutobahnbauplŠne Bund, Kanton ZŸrich und Stadt ZŸrich orientierten heute (1. April) an der Medienkonferenz ÇNeue Wege und RŠume fŸr ZŸrichÈ Ÿber Strassenprojekte in und um ZŸrich. Als Interessenvertreterin der Velofahrenden spricht sich die IG Velo ZŸrich vehement gegen diese AusbauplŠne aus. ÇWer Strassen sŠt, wird (Motorfahrzeug-)Verkehr erntenÈ, heisst es nicht umsonst. Und der Autoverkehr drŠngt in ZŸrichs Innenstadt bereits heute den Veloverkehr an den Rand und aufs Trottoir. Auch den Beteuerungen des Kantons, die Hauptverkehrsachsen zu entlasten und fŸr den Veloverkehr attraktiv zu gestalten, steht die IG Velo ZŸrich skeptisch gegenŸber. Erfahrungen lassen uns das Gegenteil befŸrchten. Der Autobahnbau ist zwar ergŠnzend zum Ausbau der šV-Infrastruktur geplant, von einer ebenso konsequenten Fšrderung des Fuss- und Veloverkehrs war jedoch nichts zu hšren. Im Gegenteil: Im Entwicklungsgebiet ZŸri West, welches als Wohn-, Dienstleistungs- und Freizeitgebiet propagiert wird, werden die geplanten Strassen den Langsamverkehr všllig an den Rand drŠngen. Dabei wŠre dieses Gebiet von seiner Topographie und Lage her prŠdestiniert, ein Schwerpunkt fŸr den Langsamverkehr in Kombination mit dem šffentlichen Verkehr zu werden. Aus Sicht der IG Velo ZŸrich wird hier eine grosse Chance vertan. ZŸri West und die ganze Region ZŸrich haben Besseres verdient. Dave Durner, GeschŠftsfŸhrer IG Velo ZŸrich