Velos am Limmatquai Referat Daniel Leupi Medienorientierung, 9.11.04 die Innenstadt von ZŸrich ist fŸr den Veloverkehr ein schwieriger Ort: § Stark wachsendes Veloverkehrsaufkommen § Hoher Verkehrsdruck auf den grossen Achsen, keine Velorouten in Sicht § Polizei und Gerichte (Regierungsrat, Bundesrat!) setzen die vom Gemeinderat beschlossenen FussgŠngerbereiche (d.h. mit teilweiser Integration Veloverkehr) als FussgŠngerzonen um, obwohl es gute Beispiele fŸr das Miteinander von Fuss- und Veloverkehr im Innenstadt-Bereich gibt (Bern, Winterthur, Luzern, Stein am Rhein etc.) § Es gibt nur všllig unbefriedigende, im Zick-Zack verlaufende Velo-Verbindungen (BŠrenbrŸcke Ð MŸnsterhof, Gessneralle Ð Bahnhofquai) Die Folgen: => Kein Platz und keine sichere FŸhrung fŸr Velos => Velos weichen aufs Trottoir aus. Die IG Velo freut sich sehr, dass nun wenigstens am Limmatquai eine sichere, durchgehende Verbindung existiert. Die Effekte sind erfreulich: => Rund 90% der Velofahrenden fahren auf der Fahrbahn (vorher nur 55%) Das stŸtzt die seit langem von der IG Velo vertretenen Thesen, dass § die VelofahrerInnen vor allem wegen der GefŠhrdung durch den Autoverkehr aufs Trottoir ausweichen § hŠufiges Trottoirfahren Ausdruck fehlender oder unzweckmŠssiger Infrastruktur fŸr den Veloverkehr ist und dass § sich VelofahrerInnen legal verhalten, wenn ihnen eine gute und sichere Infrastruktur zur VerfŸgung steht. Wie weiter? § Gute Gestaltung Limmatquai § Velo-Erschliessungskonzept Innenstadt § Sanierung neuralgischer Konfliktpunkte Fuss- und Velostreifen, Abbiegen ohne Blinken, TŸre šffnen, kein Platz am rechten Rand lassen (VRV 8.4!) etc.